Gestern beim abendlichen Einkauf hatten wir uns erfolgreich an Schokolade, Chips und Cola vorbeigeschlichen, nur um kurz vor der Kasse beim Zeitschriftenregal kleben zu bleiben.
Schon länger hatte mich – als Fan italienischer Küche – das Hochglanzmagazin “so isst Italien” angelacht. Da ich schon länger mehr kein “Eins Ah!” (sehr gutes Baden-Württemberg Magazin) gesehen hatte, griff ich mir also die Weihnachtsausgabe, es war nicht mal eine Gans vorne drauf abgebildet. Meine dies und letztjährige Dezember Ausgabe von “Lecker” hatten nicht nur fast identische Cover sondern auch viel zu ähnlichen Inhalt … selber schuld.
Zurück zu “so isst Italien”. Also nach überfliegen des Magazins: ich hoffe so isst Italien nicht. Da hatte ich bisher einen besseren Eindruck aus meinen verschiedenen Kochbüchern zum Thema. Das Magazin ist ein bisschen wie ein “findet den Fehler” Bild.
1. Rezept mit Bresaola Rucola Parmesan Röllchen für 6 Personen. Klingt total gut, muss ich unbedingt mal machen. Nur ob für 6 Personen, 16 Scheiben Bresaola eine gute Menge sind?
2. Risotto Milanese: ganz klar das beste Risotto, dass es gibt. Das Rezept habe ich mir dann allerdings nicht angeschaut, nachdem das zugehörige Photo statt Risotto einfach nur gelben Basmatireis zeigt.
3. Ein weihnachtlicher Hexenpunsch. Nachdem ich das Bild gesehen hatte, musste ich dieses Mal ausführlich das Rezept studieren, nur irgendwie fanden sich da zum Glück keine Erdbeeren drin.
Ich will gar nicht wissen, was ich alles noch nicht gefunden habe. Aber ich bin mir sicher, diese Kochzeitung kaufe ich nicht nochmal.
I have not written a lot here about our hobby – or should I say habit? – of Whisky (meaning mostly Scottish Single Malts) drinking.
But I just pre-ordered another book on Whisky and thought some of my readers might like to know about it.
99 Drams of Whisky by Kate Hopkins from the Accidental Hedonist, one of my favorite food blogs.
I pre-ordered with Amazon.de. Until this one will be available in May you may also like Raw Spirit by Iain Banks of “Wasp Factory” fame.
I am glad that more books on Whisky are appearing. I already own many books on food – not counting my cookbooks! – and reading more on Whisky is a great thing :)
Gestern abend hatten wir zum Abendessen seid langer Zeit mal wieder ein Jamie Rezept gemacht. Man findet die “Pasta Bianco” irgendwie auch nur unter seinem Namen im Netz – dabei ist es bestimmt original ein italienisches Rezept. (Das Jamie Rezept ist hier drin)
Nun ja das ganze ist hochgradig einfach und doch genial: man schwenke (frische – bei uns aber nicht) Tagliatelle in Butter in der man gepressten Knoblauch angedünstet hat und gebe dann Parmesan hinzu und etwas vom Nudelwasser. Noch mehr Parmesan obendrauf und dann schnell essen.
Zugegeben ich hatte extra teure Pasta “Artisanal” – die Tage beim shoppen gierig gewesen – französischen rosa Knoblauch mit riesigen leckeren Zehen und Parmesan, den uns der Nachbar aus Italien mitgebracht hat und von dem ich am liebsten ununterbrochen naschen würde so gut ist der … aber diese wirklich einfache Kombination von Zutaten hat es in sich.
Unbedingt gewärmte Teller verwenden, das kühlt unglaublich schnell aus. Lieber eine kleine Portion machen – gerade weil es so lecker ist. Macht sich bestimmt hervorragend als Vorspeise zu meinen Zitronenschnitzelchen (Scaloppine a la limone oder so *g*). Im Rezept steht noch was von “gute Grundlage für weisse Trüffeln”. Nicht dass ich weiss wo ich die herkriegen würde … aber ich kann mir das lebhaft vorstellen.
Auf keinen Fall darf man dafür “verachtungswürdigen” Käse benutzen! (Das ist vorgeriebener Parmesan aus der Dose oder Tüte und na ja der ist verachtungswürdig)
Ich hab den Geschmack von gestern immer noch auf der Zunge – und das liegt nicht nur am Knoblauch :)
Man nehme:
- 200g Mascarpone
- 400ml Milch
- 100g Zucker
- 3-4cl Galliano (andere Liköre gehen natürlich auch)
Alle Zutaten gut mit dem Schneebesen vermischen. Dann ca. 1 Stunde in den Tiefkühler stellen. Dann ca. 20 Minuten in die Eismaschine. Entweder gleich essen oder wieder in den Tiefkühler. Inspiriert von einem ähnlichen Eisrezept aus “The Perfect Scoop“
Man nehme:
- 1 Handvoll getrocknete Steinpilze in 1 Tasse warmem Wasser eingeweicht (vermutlich so 30g?)
- 1 rote Zwiebel, gehackt
- 1 Karotte, fein gewürfelt
- 1 halbe Tasse Risottoreis
- 1 Glas Weisswein (am besten den, den man anschliessend dazu trinken will, bei uns ein Vernaccia di San Gimignano)
- 1 halbe Tasse frisch geriebener Parmesan
- 1 Löffel Butter
- Olivenöl mit Trüffel aromatisiert (normales geht auch, ich hatte das halt noch da)
- 1-2 Tassen Gemüsebrühe/Fond was so da ist
Zwiebel und Karotte im Öl anschwitzen und dann den Reis dazugeben. Sobald der Reis anfängt anzukleben mit dem Weisswein ablöschen. Dann zunächst die Pilze samt Wasser zugeben. Sobald das verkocht ist mit Brühe weitermachen. Wenn der Reis gerade noch leicht körnig ist nochmal einen kleinen Schuss Brühe oder Wein zugeben, kurz warten und dann mit Butter und Parmesan binden.
Ich habs dieses Mal etwas “flüssiger” gelassen am Ende. Butter und Parmesan sorgen schon für eine gute Konsistenz, wichtig ist einfach, dass der Reis nicht matschig wird.
Ich hatte seit geraumer Zeit einen wunderschönen Butternut Kürbis daheim rumliegen. Die kriegt man bei uns nicht immer. Zum Glück halten Kürbisse ewig. Und so lag und lag der Kürbis rum während meiner Koch-faulen Phase. Doch dann gestern … Lust auf Kürbis. Und was macht man am besten damit? Klar: Suppe.
Also schaute ich morgens ins Kochbuch und tagsüber auf Chefkoch.de nach Rezepten und war dann doch zu faul zusätzliche Zutaten zu kaufen. Es folgt ein ungefähres Rezept, denn da es so lecker war, dass ich es auf keinen Fall vergessen will, muss ich es aufschreiben. Am Ende habe ich mindestens 3 verschiedene Rezepte durcheinander gekocht und noch mit eigenen Modifikationen, die in keinem davon vorkamen.
Zutaten:
- 12 frische Salbeiblätter
- 2-3 Karotten, in Scheiben geschnitten
- 2 Stangen vom Staudensellerie, in Scheiben geschnitten
- 2 grosse rote Zwiebeln (+1 kleine weisse Zwiebel, das war ein Rest … ), grob gehackt
- 2 grosse Knoblauchzehen, grob gehackt
- 1 Butternut Squash / Kürbis, in Stücke geschnitten
- 1 extra saftige Birne, die dringend wegmusste, in Stücke geschnitten
- 2 Zweige frischer Rosmarin
- 1 getrocknete Chipotle Chili, ganz
- 1 Flasche San Gimignano Weisswein – nom nom
- 1 guter Schuss Royal Lochnagar – oder anderer rauchiger Whisky
- Pfeffer und Salz zum abschmecken
Zubereitung
- Salbei in Olivenöl anbraten, sobald die kleinsten der Blätter anfangen braun zu werden rausfischen und auf Küchenpapier abtropfen. Möglichst viel von dem Öl sollte im Topf bleiben, denn damit gehts weiter.
- Das gehackte und geschnippelte Gemüse, Rosmarin und Chili im Topf leicht anbraten.
- Flasche Weisswein drübergiessen, wenn das Gemüse dann nicht bedeckt ist vielleicht noch etwas Wasser zugeben.
- Die Birne zugeben. Salzen und Pfeffern.
- Alles ca. 30-40 Minuten köcheln lassen.
- Wenn das Gemüse weich ist mit dem Pürierstab alles pürieren. Ich hab die Chili erst mal rausgefischt, ein paar der Kerne rausgekratzt und dann im zweiten Rutsch doch mitpüriert.
- Mit Pfeffer, Salz und Whisky abschmecken.
Dazu passt eine Schüssel und ein Löffel. Auf jede Portion ein paar der Salbeiblätter geben als Deko – gut schmecken tun die auch. Wer will kann Brotscheiben mit Öl beträufeln und mit Käse kurz im Ofen anrösten. Hierfür eigenen sich Cheddar oder Gruyère oder was euch gerade sonst in die Hand fällt.
Die Suppe ist am 2. Tag etwas schärfer. Insgesamt eine schöne Durchmischung von deftig und fruchtig und auch der Rauch von der Chipotle und dem Whisky kommt gut zur Geltung.
Die genannte Menge ergibt ca. vier Portionen als Hauptgericht. Wir essen 2 Tage von sowas. Die Suppe lässt sich nämlich auch im Kühlschrank aufbewahren für 1-2 Tage oder gar tiefkühlen.
Guten Appetit.
We do have a cafeteria downstairs which has “ok” food for breakfast and lunch. But it’s ok only, not great. As all cafeterias they use fat to make stuff taste better. The salads taste kind of bland as well and so I avoid going down there for lunch especially since we usually cook dinner at home. Homecooked food wins every time.
So normally I have breakfast at home. We mostly take our time to breakfast. It is an important meal. Except sometimes like today when I sleep in (on purpose *g*) I skip it and have a slice of bread on the go and tea at work.
The question is what happens between breakfast and dinner. I am at work. I sit all day at the computer … some weeks I am good an plan ahead to bring stuff to eat during lunchtime. But most often I just sit there, not quite hungry but weak and tired somehow. This I try to avoid. When I did not bring any food from home I have 4 options:
- eat cafeteria lunch (between 11:30 and 13:30), opt for either salad or one of the warm meals
- get some of the free fresh fruit from the cafeteria
- get some sandwich or pastry from the cafeteria
- get sweets from the vending machine
Everything but the sweets has only little left after midday and it’s mostly early afternoon when I get the feeling “oh you should eat something”. I am not a big fan of fresh fruit. I hate bananas especially, I know they would be a great choice. Sandwiches or pastries aren’t health-food either and I think one cooked meal a day is enough and I usually choose to have that at home. Way too often I opt for a sandwich or a bar of chocolate. I try to avoid the necessity for that and so I am thinking of stuff I can bring from home.
Here’s a short list of stuff I sometimes bring with me to avoid my brain going into low battery mode:
- yoghurt, plain or vanilla
- store-bought smoothies
- mixed nuts, preferably not salted
- salad (rarely)
- carrots and red peppers with curd cheese dip
- dinner leftovers (rarely)
So that’s a short list actually. But none of these take a lot of time to prepare. I just need to remember to buy them when I go grocery shopping.
So what do you do for lunch? Any stuff I can add to my list?
Recent Comments